Dienstleistungen

Verfahrensbeschreibungen

Melderegister - Auskunftssperre beantragen

Mit einer Auskunftssperre können Sie erreichen, dass Ihre Wohnortgemeinde nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen eine Melderegisterauskunft (zum Beispiel Name, Anschrift) zu Ihren Daten erteilt.

Tipp: Sie möchten nur die Weitergabe Ihrer Daten verhindern an:

  • Adressbuchverlage
  • Presse, Rundfunk und Mandatsträger zur Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen
  • Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen bei Wahlen und Abstimmungen
  • die Bundeswehr

Für diese Fälle reicht es aus, wenn Sie bei Ihrer Wohnsitzgemeinde Widerspruch gegen die Auskunftserteilung einlegen. Für einen solchen Widerspruch sind keine Begründung und kein schutzwürdiges Interesse erforderlich.

Zuständige Stelle

Gemeinde Bitz

Ansprechpartner/in

Herr Hubert Schiele
Bürgermeister
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 10
Frau Corinne Betz
Vorzimmer
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 11
Frau Carmen Doller

Vorzimmer

Tel: 0 74 31 80 01-11
Frau Sylvia Beck

Standesamt

Tel: 0 74 31 / 80 01 - 22
Frau Tania Maier
Hauptamt
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 20
Herr Rolf-Dieter Koch
Kämmerei
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 30
Frau Samira Hamann
Gemeindekasse
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 31
Frau Agnes Stengel

Personalsachbearbeitung/Gewerbesteuer

Tel: 0 74 31 / 80 01 - 32
Frau Monika Merly
Ortsbauamt
Tel: 0 74 31 / 80 01 - 40
Herr Wolfgang Bitzer
Revierförster
Tel: 01 75 - 52 10 10 6
Polizeiposten
Winterlingen
Tel: 0 74 31 / 93 90 - 0
E-Mail: -
Frau Julia Wienzek

Bürgerbüro

Tel: 07431 8001-21

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie müssen ein schutzwürdiges Interesse an der Verweigerung von Melderegisterauskünften über Ihre Person nachweisen. Dies ist zum Beispiel beim Schutz vor einer Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange der Fall.

Verfahrensablauf

Sie können die Auskunftssperre schriftlich oder persönlich bei der Meldebehörde Ihres Wohnortes beantragen. Sie müssen dabei Ihr schutzwürdiges Interesse glaubhaft machen.

Hinweis: Die Auskunftssperre gilt nur für die Meldebehörde, bei der Sie sie beantragt haben. Sie wollen verhindern, dass auch die Meldebehörden Ihres früheren Wohnsitzes oder Ihres Nebenwohnsitzes Ihre neue Anschrift bekannt geben? Dann müssen Sie bei diesen ebenfalls eine Auskunftssperre beantragen.

Nach Eintrag einer Auskunftssperre darf die Meldebehörde nur noch Auskunft erteilen, wenn eine Gefahr für Sie ausgeschlossen werden kann. Vor der Erteilung der Auskunft werden Sie angehört.

Erforderliche Unterlagen

Die Meldebehörde kann folgende Unterlagen verlangen:

  • Personalausweis oder Reisepass (bei schriftlicher Beantragung: Kopie des Reisepasses oder Personalausweises)
  • im Einzelfall auch Unterlagen zum Nachweis des schutzwürdigen Interesses

Kosten

für die Eintragung der Auskunftssperre: keine

Hinweis: Die Meldebehörde kann für eine Ablehnung der beantragten Auskunftssperre Gebühren erheben.

Sonstiges

Die Auskunftssperre wird auf zwei Jahre befristet ins Melderegister eingetragen. Sie können eine Verlängerung beantragen.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 25.03.2019 freigegeben.