Klimaschutzmanagement in der Gemeinde Bitz

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Förderzeitraum:01.10.2019 - 30.09.2022

Förderkennzeichen: 03K11241

Partner:

Zuwendungsempfänger und Auftraggeber:              Gemeinde Bitz

Projektsteuerung:                                                           Energieagentur Zollernalb

Ingenieurtechnische Betreuung:                                 Energieagentur Zollernalb


"Nationale Klimaschutzinitiative":
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen

Sachverhalt:
Die Gemeinde Bitz ist sich Ihrer Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz seit vielen Jahren bewusst und achtet insbesondere in den kommunalen Gebäuden auf einen sparsamen, nachhaltigen Energieeinsatz. Alle Gebäude wurden energetisch saniert und die meisten Heizungen auf regenerative Energieträger umgestellt bzw. die Effizienz der Wärmebereitstellung verbessert. So betreibt die Gemeinde eine Hackschnitzelheizung im Bildungszentrum, Holzpelletsheizungen sowie ein Mini-Blockheizkraftwerk im Gairenweg. Um die Bevölkerung, den Gemeinderat und die Mitarbeiter für die Themenfelder Energieeffizienz, Energiesparen und erneuerbare Energien weiter zu sensibilisieren und neue Impulse zu geben, hat sich im Jahr 2014 die Gemeinde Bitz zusammen mit der Energieagentur Zollernalb und gefördert von Bund und Land am Pilotprojekt „Coaching Kommunaler Klimaschutz“ beteiligt.

Als weitere Schritte, um ein strukturiertes und konzeptionelles Vorgehen zum Thema Klimaschutz auf örtlicher Ebene zu etablieren, folgten im Jahr 2015 die CO2-Bilanz für das Gemeindegebiet und 2017 ein Klimaschutzkonzept, jeweils in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Zollernalb. Im Jahr 2018 beauftragte der Gemeinderat die Energieagentur Zolllernalb mit dem Energiemanagement für die kommunalen Liegenschaften. In enger Zusammenarbeit mit den Nutzern, den Hausmeistern und dem Ortsbauamt wurden Energie- bzw. Recourceverbräuche detailliert erfasst und nach Einsparmöglichkeiten gesucht.

Auch die Beauftragung des Ingenieurbüros E3xpert mit der Erstellung eines Energiekonzepts für das Bildungszentrum im Juni 2018 gehört in diesen Kontext. Um die in den verschiedenen Konzepten identifizierten Maßnahmen und Projekte beschleunigt auf den Weg zu bringen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine Verstetigung des Klimaschutzprozesses in der Gemeinde unter Einbeziehung externer Akteure wie Handel und Gewerbe, aber auch Privatpersonen, zu erreichen, war der nächste logische Schritt, einen Klimaschutzmanager einzustellen. Erfolgt die Anstellung eines Klimaschutzmanagers innerhalb von drei Jahren nach Abschluss des Klimaschutzkonzeptes, können 65 % der Personalkosten über Fördermittel abgedeckt werden. Voraussetzung ist, dass die Anstellung projektbezogen auf maximal drei Jahre (um 2 Jahre verlängerbar mit 40% Förderung) und mit mindestens 50 % einer Personalstelle erfolgt.

Ansprechpartner:
Roland Huber, Klimaschutzmanager der Gemeinde Bitz
Tel. 07431 8001-24; roland.huber@bitz.de



Weiterführende Links:

www.klimaschutz.de                                                        Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen              Projektträger Jülich


Gefördert durch:

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